Mein persönliches Chaos

Zu viele Gedanken vor dem Einschlafen‐ Was tun?

Man liegt im Bett, hat gerade das Buch zur Seite gelegt und das Licht aus­ge­macht. Das Bett ist warm und weich und kusche­lig. Man schließt die Augen, nichts und nie­mand kann einen jetzt noch vom Schlafen abhal­ten. Wären da nur nicht diese stö­ren­den Gedanken, die sich wie Parasiten in den Kopf ein­ge­nis­tet haben und einen ver­dammt noch mal ein­fach nicht los­las­sen wol­len… Wer kennt das nicht?

Ich denke, es gibt sogar jede Menge Leute da drau­ßen, die Nacht für Nacht nicht mehr aus dem Grübeln her­aus­kom­men. Dabei müs­sen noch nicht ein­mal nega­tive Gedanken der Grund dafür sein. Es kann auch die Suppe vom Mittagessen, das Handyladekabel oder das zer­kratzte Bild im Flur sein, über das man nach­denkt.

Das Gute daran? Es gibt viele Möglichkeiten, die abend­li­chen Überlegungen los­zu­wer­den. Und die, die ich euch hier jetzt auf­liste, sind alle selbst­ge­tes­tet 😉 .

Szenen beschreiben

Du suchst in Gedanken nach einem Bild, einem Ort, wo du viel­leicht schon ein­mal warst und holst es dir so klar und deut­lich wie mög­lich vor Augen. Am Besten ist es, wenn dein Bild mög­lichst viele Details hat. Und jetzt erklärst du die­ses Bild in Gedanken, wie du es jeman­dem ande­ren beschrei­ben wür­dest. Bilde ganze Sätze. Stell dir vor, die Person, der du die­ses Bild beschreibst, muss es am Ende genau so deut­lich vor Augen haben wie du. Das heißt, du darfst kein Detail aus­las­sen. Auch nicht, wenn es nur ein schwar­zer Fleck an der Wand ist. Wenn du fer­tig mit dei­ner Beschreibung bist, suche dir dei­nen Platz in der Szene. Vielleicht bist du die Sonnenblume im Garten, viel­leicht ein Stein, der am Strand liegt. Du erklärst, wer du bist, was du fühlst. Ich liege am Strand. Meine Oberfläche ist ganz schwarz und glatt. Der Sand ist warm und die Wellen kühl. Es fühlt sich gut an, wie sie mich immer vor‐ und zurück­wie­gen…

Warme Milch mit Honig und Bachblütentropfen

Oookaay, aal­soo… das hier steht jetzt nicht in direk­ter Verbindung mit den Gedanken, aber es wirkt ent­span­nend, was wie­derum dazu führt, dass man weni­ger Grund hat, sich Gedanken zu machen. Meine Empfehlung: Sich direkt vor dem Schlafen gehen eine heiße Milch mit Honig machen, aber nur etwa 30‐ 40 ml, damit man hin­ter­her nicht aufs Klo muss, und nach­dem man diese aus­ge­trun­ken hat, Bachblütentropfen neh­men. Zum Schluss kann man sich noch Eukalyptus‐ Nasenbalsam auf die Brust schmie­ren (man muss dafür nicht unbe­dingt Schnupfen haben, es riecht nur ein­fach sehr sehr sehr gut).

Und wenn man noch am Überlegen ist, wel­che Methode man jetzt anwen­det, ist man schon längst ein­ge­schla­fen ;).

No Comments

  • Hotaru

    Das klingt nach guten Tipps. 😀 Mir hilft es meis­tens, in eine Fantasywelt zu flüch­ten. Als Kind habe ich mir gerne vor­ge­stellt, ich wäre in der Welt von Disneys Robin Hood und wäre befreun­det mit all die­sen nied­li­chen Tieren. Das hat mir echt damals gehol­fen. Und da ich gerne Geschichten schreibe, flüchte ich eben in diese Welten. 🙂

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