Glühbirne in Gedankenblase: Ideen finden
Schreiben

Wie du Ideen findest

Kennst du das, wenn es dich in den Fingern juckt, jetzt sofort etwas zu schrei­ben, viel­leicht eine Geschichte? Aber du weißt noch nicht, was und irgend­wie will dein Kopf im Moment keine Ideen fin­den.

Und auch wenn es viele Leute gibt, die anschei­nend Ideen en masse haben, im ent­schei­den­den Moment fällt mir oft nicht das ein, was ich gerade haben will.

Meiner Meinung nach las­sen sich die fol­gen­den Tipps übri­gens auch auf viele andere Bereiche des Lebens anwen­den.


  • Schreib alles auf

Wenn du Ideen haben willst, kannst du nie­man­dem erzäh­len, dass du keine hast. Das stimmt nicht. Dass du Probleme damit hast, Ideen zu fin­den, liegt daran, dass dir nicht auf­fällt, wenn du Ideen hast.
Sie kom­men in den unpas­sends­ten Momenten. Wenn du isst, schläfst oder gerade über­haupt keine Zeit hast.
Und damit wären wir übri­gens wie­der bei mei­nen ver­göt­ter­ten Schreibwaren. Investiere etwas in ein klei­nes Notizbuch, das in jede Tasche passt, und beachte deine Ideen mal.

Wenn du auf­wachst und einen tol­len Traum hat­test, schreib ihn auf.
Wenn du einen Baum siehst und dir dazu eine Verschwörungstheorie ein­fällt, schreib sie auf.
Wenn du auf der Straße eine Person siehst, die dir auf­fällt, die etwas Besonderes an sich hat, erfinde eine Hintergrundgeschichte und schreib sie auf.

Ideen kom­men garan­tiert nicht, wenn du danach suchst. Lass die Ideen auf dich zukom­men, aber fang sie ein, wenn sie da sind.


  • Lass dich von Büchern inspirieren

Lies Bücher. Sehr viele Bücher. Sie die an, wie sie geschrie­ben sind, über­leg, was wohl die Grundidee war. Wenn du Bücher liest, kom­men die Ideen auto­ma­tisch.

Und ich rede hier nicht davon, ein Buch 1 zu 1 zu kopie­ren. Um Himmels Willen, bitte tu das nicht. Das bringt abso­lut nichts.
Sie es als eine Art…Therapie, die dei­nen Ideenfluss anregt.


  • Hör Musik

Sieh dir gege­be­nen­falls auch die Lyrics an. Du glaubst nicht, wie schnell du dei­nen Ideen nicht mehr hin­ter­her­kom­men wirst.

Übrigens: Die Grundidee zu mei­nem jet­zi­gen Projekt ist mir ein­zig und allein durch einen Song gekom­men, den ich durch Zufall ent­deckt habe.


  • Schreib einfach drauf los

Schreib irgend­et­was. Egal, wie bescheu­ert es ist. Im Notfall beschreibst du ein­fach, was du gerade siehst, aber setz auf gar kei­nen Fall den Stift ab. Sobald dir nichts mehr ein­fällt, schreibst du dein letz­tes Wort so oft auf, bis dir wie­der etwas ein­fällt.

Ich bin davon über­zeugt, dass das hilft. Ich weiß zwar nicht, wie… viel­leicht löst es eine Art Blockade, oder aber man schreibt dabei die gan­zen unsin­ni­gen Dinge nie­der, sodass sie raus aus dem Kopf sind und Platz für die wirk­lich guten Ideen machen.

Und vor allem:


  • Sei geduldig

Wenn dir jetzt nicht die Knalleridee kommt, dann spä­ter. Hab Geduld, denn manch­mal stammt die Blockade ein­fach nur von dei­ner eige­nen Ungeduld.


Fallen dir noch andere Methoden ein?
Bist du jemand, der vor Kreativität nur so über­spru­delt oder brauchst du auch manch­mal etwas län­ger bis zur ulti­ma­ti­ven Idee?

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