Notizbücher
Schreiben

Notizbücher für alles

Neulich stand ich im Hugendubel. Im Großen, nicht in einem der Mini-Ramsch-Läden. Um mich herum stan­den Bücher und unmit­tel­bar um mich herum stan­den Notizbücher.

Jetzt kann man sich die Situation in etwa so vor­stel­len: Ich, die Vermenschlichung eines Herzchen-in-den-Augen Emojis, stehe da, zwi­schen all den Notizbüchern. Ich weiß, dass ich auf gar kei­nen Fall aus die­sem Laden gehen werde, ohne nicht min­des­tens ein Notizbuch gekauft zu haben, weil sie ein­fach viel zu ver­dammt hübsch sind.

Notizbücher, aber nichts zum Reinschreiben?

Aber: Seit mei­ner Kindheitsverliebtheit in das süße kleine Schreibwarengeschäft von nebenan habe ich viel dazu­ge­lernt. Nämlich: Eventuell sollte ich nicht immer neue Notizbücher kau­fen, ohne zu wis­sen, was eigent­lich rein soll. Sie ver­stop­fen näm­lich mei­nen Schreibtischbereich. Und irgend­wann könnte das Ganze zu einem Punkt kom­men, wo ich ver­zwei­felt werde. Und ich will ja nicht wegen Notizbüchern ver­zwei­felt wer­den. Weil sie hübsch sind. Weil sie prak­tisch sind. Weil sie Notizbücher sind.

Deswegen bin ich die nächs­ten paar Minuten haa­re­raufend hin-und her­ge­lau­fen und dabei fast ver­rückt gewor­den, weil mein Hirn abso­lut über­for­dert war. Ich habe über­legt, wel­che Dinge man in Notizbücher schrei­ben kann. Und ich bin zu kei­nem Ergebnis gekom­men, weil ich näm­lich für alles, wofür ich Notizbücher brau­che, schon wel­che habe.

Schreib Gedichte, hat Cellie gesagt. (Hab ich inzwi­schen auch gemacht.) Und ich dachte mir so, hmm, ja, theo­re­tisch, warum nicht, werde ich zwar eh nicht durch­zie­hen, aber ich kann damit anfan­gen, und viel­leicht füllt das dann auch meine lee­ren Notizbücher zuhause ein biss­chen.

Jedenfalls stand ich in die­sem Hugendubel und hatte mich in zwei Notizbücher ver­guckt, musste ich mich dann aber ent­schei­den: Das dünne A5 Notizbuch oder das dicke Notizbuch, was irgendwo zwi­schen A5 und A4 ste­cken geblie­ben ist?

A5, sagte Person X.
A5, sagte Person Y.
Das über­di­men­sio­nale Ding da ver­stört mich, sagte Person Z.

Ein Notizbuch, um alles zu verwalten und aufzuräumen

Ich habe das über­di­men­sio­nale Ding da gekauft. Dann habe ich es Ori getauft und heute ist Ori mein Mädchen für alles. Gedichte, Kritzeleien im Untterricht, Songzitate und Projektpläne.

Und hier kommt der Punkt. Ich habe darin näm­lich auch eine Liste von Dingen ange­legt, die man in Notizbücher schrei­ben kann. Dadurch wie­derum habe ich für noch leere Notizbücher eine Verwendung gefun­den. Ori ist also sowas wie die Verwaltungszentrale von allen ande­ren Notizbüchern

Ihr habt ein Notizbuch und wisst nicht, was ihr reinschreiben sollt?

  1. Besorgt euch ein Mädchen für alles/ eine Verwaltungszentrale.

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