Probleme mit dem Jeanskauf: Jeansbund mit goldenen Knöpfen
Mein persönliches Chaos

Das Problem mit dem Jeanskauf

Wenn ich keine Jeans im Schrank habe und dann zufäl­li­ger­weise mal mit Freunden shop­pen bin, ist der Fund einer Hose aus­ge­schlos­sen. Denn so gut wie alle Leute, mit denen ich mal ein­kau­fen war, haben kein Problem mit nicht vor­han­de­nen Jeans (weiß Gott wie die das geschafft haben) und suchen des­we­gen nur nach Oberteilen.

Ein pas­sen­des Oberteil zu fin­den geht bekann­ter­weise 20‐ mal schnel­ler als eine pas­sende Jeans zu fin­den. Niemand hat sich bei mir je beklagt, dass er im Laden nie Hosen fin­det (viel­leicht kenne ich auch ein­fach zu wenig Leute?).

Deswegen dürft ihr euch hier mein Klagelied über das Versagen deut­scher Läden in Sachen Jeanssortiment anhö­ren:

Warum haben rie­sige Bekleidungsgeschäfte in ver­schie­dens­ten Ecken Deutschlands nur super­hoch geschnit­tene Jeans im Angebot? Mit rie­sig meine ich gigan­tisch, so rich­tige Klamottentempel und ich glaube das hoch geschnit­tene Zeug nennt man auch Highwasted.

Das ist näm­lich das Hauptproblem, durch wel­ches 99,9 Prozent aller mei­ner Fehlkäufe ent­ste­hen. Beinahe immer ist es so, dass mir, die ich irgendwo zwi­schen Größe 38 und 40 schwanke, Größe 38 an der Hüfte passt, meine Beine dage­gen zuschnürt.
Und damit meine ich: Pellwurst.

Es gibt genug Leute, die sich diese uner­träg­li­chen Schmerzen jeden Tag antun, ich habe daran aber kein Interesse, zumal es mir nicht steht. Größe 40 dage­gen ist mir an den Beinen sehr ange­nehm, aber dafür nach 5 Minuten bis zu den Knien run­ter­ge­rutscht.

Und mal ganz abge­se­hen von den Problemen der Passform ist es doch etwas wenig Abwechslung, im Sortiment 50 ver­schie­dene Jeanssorten zu haben, die sich außer ihrer Farbe nicht von­ein­an­der unter­schei­den.

Ich möchte nicht erst nach Amerika rei­sen müs­sen, um eine Hose zu kau­fen, die mir per­fekt passt, und zwar weil sie mir auf der Hüfte sitzt (dazu merke ich an, dass die ein­zige „Hüftjeans” die ich besitze, aus New York stammt).

Eigentlich könnte ich an die­ser Stelle auf­hö­ren, weil es Läden gibt, in denen man trotz aller Kompilationen pas­sende Hosen fin­det, eine Geschichte möchte ich aber noch los­wer­den.

Eines Tages, als ich mal wie­der in einem Meer aus selt­sa­men Passformen auf ver­geb­li­cher Suche nach einem pas­sen­den Teil war, zog ich eine sehr viel­ver­spre­chend aus­se­hende, schwarze Jeans von der Stange. Ich nahm gleich zwei Exemplare mit zu Umkleide, eines in Größe L und eines in Größe XL, da ich bereits fest­ge­stellt hatte, dass die Größentabelle auch hier etwas klei­ner aus­fiel.

In der Umkleide musste ich lei­der fest­stel­len, dass die zarte L sich par­tout nicht über meine Beine zie­hen las­sen wollte. Also musste die XL her­hal­ten und die hat mich stut­zig gemacht. Denn schon beim Anziehen war klar, dass ich das gute Teil nie­mals kau­fen würde, da auch die XL meine Beine kom­plett zuschnürte.

Des wei­te­ren gin­gen mir die Hosenbeine nur bis zu den Waden und kom­plett hoch­zie­hen konnte ich sie auch nicht. Der Bund dage­gen war so weit, dass er mich noch nicht ein­mal berührte.

So, das wars. Ich bin fer­tig mit Jammern. Falls sich hier irgend­je­mand mit den glei­chen Problemen fände, wäre ich sehr erleich­tert.

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