Buch-Entropie,  Bücher

Das Gras auf der anderen Seite

…oder warum deut­sche Buchcover von über­setz­ten Büchern nie mit den amerikanischen/ eng­li­schen Original‐ Buchcovers mit­hal­ten kön­nen.
Es geht mir jedes ein­zelne Mal so:

Ich habe eine Menge deut­sche Bücher im Regal ste­hen, die aus dem Englischen über­setzt wur­den. Letztens war ich in einer eng­li­schen Buchhandlung und natür­lich habe ich eine Menge der Bücher, die ich auf Deutsch besitze, in der eng­li­schen Originalversion gese­hen.

Mein ers­ter Gedanke war selt­sa­mer­weise: Warum kön­nen sich die deut­schen Verlage nicht auch so viel Mühe geben?
Andererseits wette ich, dass ich genau das Gleiche anders­rum gedacht hätte, wenn ich über­wie­gend eng­li­sche Bücher beses­sen hätte und nun in einer deut­schen Buchhandlung gewe­sen wäre.

Warum die­ser Artikel den Namen hat, den er hat?

Nicht weil das ein Sprichwort ist (also, auch des­we­gen, aber nicht nur), son­dern weil ich gerade an einen Film den­ken muss, den ich mal als Kleinkind gese­hen habe, und wo gras­fres­sende Schafe drin vor­ka­men, die immer auf die andere Seite des Zauns gewech­selt sind, weil ihnen das Gras dort grü­ner und saf­ti­ger zu sein schien und jedes­mal, wenn sie müh­sam über den Zaun geklet­tert sind hat es „WUSCH” gemacht und ein paar Funken sind auf­ge­stie­gen und plötz­lich war das Gras auf der ande­ren Seite doch grü­ner.

Ich hoffe, ihr wisst diese geballte Ladung Produktivität, die ich euch hier ent­ge­gen­schleu­dere, alle zu schät­zen.

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