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Dark Elements 1: Steinerne Schwingen von Jennifer L. Armentrout‐ Rezension

Klappentext

Nichts wünscht Layla sich sehn­li­cher, als ein ganz nor­ma­ler Teenager zu sein. Aber wäh­rend ihre Freundinnen sich Gedanken um Jungs und erste Küsse machen, hat sie ganz andere Sorgen: Layla gehört zu den Wächtern, die sich nachts in Gargoyles ver­wan­deln und Dämonen jagen. Doch in ihr fließt auch dämo­ni­sches Blut – und mit einem Kuss kann sie einem Menschen die Seele rau­ben. Deshalb sind Dates für sie streng tabu, erst recht mit ihrem heim­li­chen Schwarm Zayne, dem Sohn ihrer Wächter‐Ersatzfamilie. Plötzlich wird sie auf einem ihrer Streifzüge von dem höl­lisch gut aus­se­hen­den Dämon Roth geret­tet … und er offen­bart ihr das scho­ckie­rende Geheimnis ihrer Herkunft!

Rezension

Anfangs habe ich mich schwer­ge­tan, in das Buch hin­ein­zu­fin­den, da der Beginn etwas lahm und lang­ge­zo­gen ist und ich habe auch eine Weile gebraucht, den Überblick über die Dinge zu bekom­men. Aber als das geschafft war, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Nach den ers­ten 50‐ 60 Seiten hat mich das Buch ein­fach nur unheim­lich gefes­selt. Abgesehen davon, dass mich das ganze „Tötet die Dämonen, damit sie wie­der in die Hölle zurück­keh­ren” ein wenig an Chroniken der Unterwelt erin­nert hat, finde ich die Idee auch sehr ori­gi­nell.

Was die Charaktere angeht, bin ich ein­fach nur begeis­tert. Ich konnte mich sehr gut in Layla hin­ein­ver­set­zen und habe jedes Mal, wenn sie sich wie­der ein­mal wie ein Außenseiter gefühlt hat oder nicht wusste, ob sie wirk­lich eine Wächterin oder doch mehr dämo­nisch ist, mit ihr mit­ge­lit­ten, geschweige denn all die Momente, wo ihre Fähigkeit, Seelen auf­zu­sau­gen, ihr zum Verhängnis gewor­den ist. Bei Laylas ers­ten Begegnungen mit Roth mochte ich ihn über­haupt nicht, mei­ner Meinung nach war er ein­fach nur ner­vig und sollte ver­schwin­den.

Spätestens bei der Hälfte des Buches hat sich das Ganze jedoch umge­kehrt, ich habe Roth bes­ser ken­nen­ge­lernt, habe mich mit sei­ner vorwitzig‐ arro­gan­ten Art ange­freun­det und er ist zu einem mei­ner aller‐ aller‐ aller­liebs­ten Charaktere gewor­den. Im Vergleich war Zayne ein­fach nur lang­wei­lig, die Art, wie er mit Layla redete, sie wie ein klei­nes Kind behan­delte, sich mal für sie inter­es­sierte und dann wie­der nicht, hat mich sowas von ange­kotzt. Außerdem hat Zayne keine coole Schlange, so wie Roth. Ich frage mich immer noch, wie man auf die Idee kommt, seine Schlange Bambi zu nen­nen, denn die­ser Name passt einer­seits so gar nicht, und ande­rer­seits ist er genial. Eigentlich hasse ich Schlangen, aber ich hätte nichts dage­gen, eine Bambi zu haben, vor­aus­ge­setzt, sie mag mich und frisst mich nicht.

Ich fand nicht nur Zayne irgend­wann öde, son­dern alle Wächter. Sie sind so dar­auf fixiert, dass alle Dämonen böse sein müs­sen, dass sie über­haupt nicht offen sind für neue Einblicke und Erkenntnisse. Da konnte ich mir gar nicht vor­stel­len, dass diese Typen eine „reine” Seele haben.

Fazit

Dieses Buch hat alles, was es haben muss, um unwi­der­steh­lich zu sein. Charaktere zum lie­ben und Charaktere zum has­sen und einen fas­zi­nie­ren­den Plot. Es lohnt sich wirk­lich, nicht gleich am Anfang abzu­bre­chen, son­dern sich auf die Geschichte ein­zu­las­sen

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